Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Französische Philologie – Linguistik, Note: 1, 0, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Woher stammt unsere Erkenntnis?
Bevor wir die unterschiedlichen Theorien des 18. Jahrhunderts zum Sprachursprung näher beleuchten, müssen wir einräumen, dass man sie nicht losgelöst von einer zugrundeliegenden Philosophie betrachtete. Erst aus den unterschiedlichen Epistemologien leiten sich die entsprechenden Ursprungstheorien ab. Im Folgenden möchte ich die zwei wesentlichen erkenntnistheoretischen Modelle der Aufklärung kurz skizzieren.
Descartes’ methodischer Zweifel an allem führt schließlich zu seinem berühmten Cogito, ergo sum. Nur durch rationales Denken kann die eigene Identität erfahren werden. Seine rationalistisch-mechanistische Denkweise begreift den Organismus als Maschine. Er unterscheidet weiterhin zwischen Subjekt (beseelt) und Objekt (unbeseelt). Gemäß dieses metaphysischen Dualismus besitzen Tiere für ihn keine Seele. Philosophen und Denker folgender Generationen, wie z.B. Locke, G.W. Leibniz, Spinoza, L. Wolff oder Kant kommen nicht umhin, sich auf Descartes zu beziehen.
Francis Bacon gilt als der Begründer des Empirismus. Alle Erkenntnis wird aus Sinneserfahrungen abgeleitet…
Philipp Zöllner
Sprachursprungstheorien in Frankreich im 18. Jahrhundert [EPUB ebook]
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Langue Allemand ● Format EPUB ● Pages 26 ● ISBN 9783640300174 ● Taille du fichier 0.2 MB ● Maison d’édition GRIN Verlag ● Lieu München ● Pays DE ● Publié 2009 ● Édition 1 ● Téléchargeable 24 mois ● Devise EUR ● ID 3846552 ● Protection contre la copie sans