In seiner berühmten Definition charakterisiert Aristoteles den Menschen als zoon politikon, das heißt als seiner Natur nach für das Leben in der (Polis-)Gemeinschaft bestimmt. Entschiedener als jeder andere antike Ansatz zeugt diese Bestimmung von der Einsicht in das soziale Wesen des Menschen. Das vorliegende Buch I der ‘Politik’ macht deutlich, dass Aristoteles die Differenzierungen in der Gesellschaft als naturgegeben ansieht. Naturgewollt sein zum Beispiel die Herrschaft des Hausvorstehers über die Familie, des Mannes über die Frau, des Herren über den Sklaven. Die Verteidigung der Sklaverei, mit der sich Aristoteles ausdrücklich gegen die Auffassungen einiger Sophisten wendet, ist ein instruktives Beispiel für das Selbstverständnis der Herrschenden.
Politik – Buch I [PDF ebook]
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Langue Allemand ● Format PDF ● Pages 390 ● ISBN 9783050048710 ● Taille du fichier 57.6 MB ● Maison d’édition De Gruyter ● Lieu Basel/Berlin/Boston ● Publié 2009 ● Édition 1 ● Téléchargeable 24 mois ● Devise EUR ● ID 6291340 ● Protection contre la copie Adobe DRM
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