Diplomarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich BWL – Sonstiges, Note: 1, 3, , Sprache: Deutsch, Abstract: Aufgrund des demografischen Wandels ist die gesetzliche Rentenversicherung als alleinige finanzielle Absicherung über das deutsche Rentensicherungssystem für die Zeit nach der Erwerbsphase nicht mehr ausreichend. Wegen der vom Staat mehrfach verabschiedeten und durchgeführten Rentenreformen droht immer mehr Menschen die Altersarmut. Um dies zu vermeiden ist es unumgänglich, sich als Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung mit einer zusätzlichen Altersvorsorge (betriebliche- und private Altersvorsorge) abzusichern. Jedoch ist nicht nur die gesetzliche Rentenversicherung vom Wandel der Bevölkerungsstruktur betroffen, sondern auch die private Altersabsicherung.
Aufgrund des demografischen Wandels werden einige Herausforderungen auf die Versicherungsunternehmen zukommen. Sie unterliegen sogar einer Doppelbelastung. Zum einen auf der Seite der Kunden und zum anderen auf der Unternehmensseite. Es wird immer weniger, jedoch vergleichsweise immer ältere Kunden geben. Des Weiteren werden die Unternehmen dem Fachkräftemangel ausgesetzt sein. Der demografische Wandel beeinflusst das Kapitaldeckungsverfahren der privaten Rentenversicherung jedoch anders als das Umlageverfahren der gesetzlichen Rentenversicherung. Um die verschiedenen Auswirkungen zu untersuchen werden beide, auf dessen „Demografietauglichkeit“, verglichen und Rückschlüsse auf die private Rentenversicherung gezogen.
Die zentrale Frage dieser Arbeit ist: Wie ist es für die Versicherer möglich, eine solide Finanzgrundlage für die private Rentenversicherung unter den voranschreitenden Veränderungen des demografischen Wandels zu schaffen? Dabei werden die Probleme der privaten Rentenversicherung erörtert und resultierende Chancen und Möglichkeiten am sich ändernden Versicherungsmarkt abgeleitet.
Tabella dei contenuti
Inhaltsverzeichnis
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
TABELLENVERZEICHNIS
1. EINLEITUNG
1.1. ZIEL DER ARBEIT
1.2. GANG DER UNTERSUCHUNG
2. DER DEMOGRAFISCHE WANDEL UND DIE VERÄNDERUNG DER FINANZIERUNGSGRUNDLAGEN FÜR DIE RENTENVERSICHERUNGEN IN DEUTSCHLAND
2.1. DER DEMOGRAFISCHE WANDEL UND DIE ENTWICKLUNG DER BEVÖLKERUNGSSTRUKTUR
2.2. DAS RENTENVERSICHERUNGSSYSTEM
2.2.1. Entwicklung des Rentenversicherungssystems
2.2.2. Aufbau des 3-Säulen-Modells der Alterssicherung
2.2.2.1. Die erste Säule
2.2.2.2. Die zweite Säule
2.2.2.3. Die dritte Säule
2.3. UMLAGEVERFAHREN VS. KAPITALDECKUNGSVERFAHREN IN BEZUG AUF DEN DEMOGRAFISCHEN WANDEL
3. AUSWIRKUNGEN DES DEMOGRAFISCHEN WANDELS AUF DIE VERSICHERUNGSWIRTSCHAFT MIT SCHWERPUNKT AUF DIE PRIVATE RENTENVERSICHERUNG
3.1. PROBLEME DER PRIVATEN RENTENVERSICHERUNG
3.1.1. Alterung von Kunden unter Betrachtung des Langlebigkeitsrisikos und der veränderten Kundenbedürfnisse
3.1.2. Alterung der Mitarbeiter und der daraus resultierende Fachkräftemangel
3.2. CHANCEN DER PRIVATEN RENTENVERSICHERUNG
4. LÖSUNGEN ZUR SICHERUNG EINER SOLIDEN FINANZGRUNDLAGE DER PRIVATEN RENTENVERSICHERUNG
4.1. STÄRKUNGEN DER ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
4.2. ERWERBSTÄTIGENPOTENZIALE STEIGERN
4.2.1. Mütter und Arbeitslose
4.2.2. Kritik am langen Bildungsweg in Deutschland
4.3. FLEXIBLE REGELALTERSGRENZEN SCHAFFEN
4.4. MIGRATIONEN ALS AUSGLEICH ZUM FACHKRÄFTEMANGEL
5. ZUSAMMENFASSUNG
I. ANHANG
II. ANHANG
III. ANHANG
LITERATURVERZEICHNIS