Eine Sammlung von Analysen zu Paul Celans übersetzerischem Werk wird in diesem Band den Reflexionen von Übersetzern Celans in andere Sprachen gegenübergestellt. Der Reiz dieser Gegenüberstellung liegt darin, Sprache und Verständnis eines Gedichts einem notgedrungenen Prozess der Transformation zu unterwerfen.
Table des matières
Inhalt: I. Celan als Übersetzer: Axel Gellhaus , Das Übersetzen und die Unübersetzbarkeit: Notizen zu Paul Celan als Übersetzer. – Jürgen Lütz , »Der Schmerz schläft bei den Worten.« Freigesetzte Worte, freigesetzte Zeit. Paul Celan als Übersetzer. – Ute Harbusch , Etwas die Tropen Durchkreuzendes: Paul Celans »Trunkenes Schiff«. – John Felstiner , »Here we go round the prickly pear« or »Your song, what does it know?« Celan vis-à-vis Mallarmé. – Stéphane Mosès , Guillaume Apollinaire: »L’Adieu« / Paul Celan: »Der Abschied«. – Larissa Naiditch , Paul Celan als Übersetzer von Osip Mandel’stams »Bahnhofskonzert«. – Timothy Bahti , Dickinson, Celan, and Some Translations of Inversion. – Alfred Bodenheimer , Das Wiedererkennen des Unbekannten. Zu Paul Celans Übersetzung des Gedichts »Banechar« von David Rokeah. – II. Celan übersetzt: Martine Broda , Traduit du silence: les langues de Paul Celan. – Shira Wolosky , On (Mis-)Translating Paul Celan. – Pierre Joris , Celan/Heidegger: Translation at the Mountain of Death. – José Luis Reina Palazon , Zur Übersetzung von Celans »Todesfuge« ins Spanische. – Shimon Sandbank , Being and Indeterminancy: Celan in Hebrew.